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Datenschutzerklärung

Worum es in diesem Text geht

Diese Webseite ist kein Schaufenster, sondern ein Werkzeug: Angemeldete Kundinnen und Kunden laden PDF-Dateien hoch und bekommen daraus barrierefreie HTML-Fassungen zurück. Daraus folgen fünf Verarbeitungen, und nur um sie geht es hier:

„Verarbeitung“ ist dabei das Wort der Datenschutz-Grundverordnung (im Folgenden: DSGVO) für jeden Umgang mit personenbezogenen Daten — erheben, speichern, ansehen, weitergeben, löschen. „Personenbezogene Daten“ sind alle Angaben, die sich auf eine bestimmbare Person beziehen; eine E-Mail-Adresse gehört dazu, und der Inhalt eines hochgeladenen Dokuments kann dazugehören.

Wofür der Dienst gedacht ist — und wofür nicht. Er ist für veröffentlichte Werke und eigene Unternehmensdokumente bestimmt. Ausdrücklich nicht hochgeladen werden dürfen Personal-, Patienten- und Mandantenakten, Gesundheitsdaten, sonstige besonders schützenswerte personenbezogene Daten (Art. 9 DSGVO) und alles, was einer Schweigepflicht unterliegt. Das steht als verbindliche Regel in den Nutzungsbedingungen; hier steht es, weil es den Zuschnitt dieser Erklärung erklärt.

1. Verantwortlicher

Wer diese Daten verarbeitet und wem Sie schreiben können, wenn Sie etwas wissen wollen: Verantwortlicher im Sinne von Art. 4 Nr. 7 DSGVO ist

Philip Erdös
Daimlerstr. 34
76185 Karlsruhe
Deutschland
E-Mail
ai-docleader@2cool.info

Einzelunternehmen; die weiteren Angaben stehen im Impressum. Anfragen zum Datenschutz — Auskunft, Berichtigung, Löschung — gehen an dieselbe Adresse.

2. Aufruf der Webseite (Server-Protokoll)

Wenn Sie eine Seite aufrufen, schreibt der Webserver eine Zeile mit, damit Störungen zu finden sind. Er speichert dabei nicht, wer Sie sind. Die Einzelheiten und die Rechtsgrundlage:

Was verarbeitet wird. Die Protokollzeile enthält Datum und Uhrzeit, die aufgerufene Adresse (den Pfad), die verwendete Methode, den Antwort-Status und die Größe der Antwort.

Was ausdrücklich nicht protokolliert wird. Die Protokollzeile enthält weder die IP-Adresse des Besuchers noch die Kennung seines Browsers (den sogenannten „user agent“) noch die zuvor besuchte Seite („referrer“).

Ausnahmen, in denen doch eine IP-Adresse im Protokoll steht. In drei Fällen: wenn eine Verbindung abbricht, während der Server noch sendet; wenn eine Nachricht über das Kontaktformular wegen der Mengengrenze abgelehnt oder als automatisch versandt verworfen wird (Abschnitt 7); und wenn eine Registrierung zum Schutz vor Missbrauch abgelehnt wird (Abschnitt 4, „Schutz der Registrierseite“).

Zweck. Betrieb, Fehlersuche und Abwehr missbräuchlicher Zugriffe.

Rechtsgrundlage. Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO — berechtigtes Interesse an einem funktionsfähigen, sicheren Angebot. Bei den ausnahmsweise protokollierten IP-Adressen ist das berechtigte Interesse die Fehlersuche und die Abwehr von Missbrauch.

Speicherdauer: 7 Tage. Danach werden die Protokollzeilen gelöscht.

3. Cookies und Sitzungen

Die Seite speichert kleine Textwerte in Ihrem Browser, damit die Anmeldung hält, die Formulare sicher sind und eine Meldung der Seite nach einer Weiterleitung bei Ihnen ankommt. Werbe- oder Zähl-Cookies gibt es nicht — deshalb auch kein Zustimmungsbanner. Die Einzelheiten:

Was gesetzt wird. Drei technisch notwendige Cookies des verwendeten Programmgerüsts Django. Ein „Cookie“ ist ein kleiner Textwert, den der Browser für die Webseite speichert und bei jedem Aufruf zurückschickt.

sessionid
hält die Anmeldung über mehrere Seitenaufrufe hinweg — Lebensdauer zwei Wochen
csrftoken
schützt Formulare davor, von fremden Seiten aus abgeschickt zu werden — Lebensdauer ein Jahr
django_language
speichert nach Ihrer ausdrücklichen Sprachwahl nur de, en, hi, zh-hans oder ar für diese Webseite — Lebensdauer ein Jahr; keine Kontodaten und keine Reichweitenmessung
messages
trägt eine Meldung der Seite (etwa „Ihre Rechnungsadresse ist gespeichert“) über eine Weiterleitung zur nächsten Seite. Es wird nur gesetzt, wenn eine solche Meldung ansteht, enthält deren Text und wird gelöscht, sobald die Meldung angezeigt ist — sonst mit dem Schließen des Browsers

Wenn Sie eine Sprache wählen, kommt der Sprach-Cookie hinzu. Er merkt nur Ihre Sprachwahl; die Sprache wird nicht in Ihrem Benutzerkonto gespeichert.

In der Sitzung wird zusätzlich gespeichert, ob ein Nutzer mit Verwaltungsrechten gerade alle oder nur die eigenen Aufträge sehen möchte.

Keine Cookies Dritter, keine Reichweitenmessung. Die Seiten binden keine fremden Inhalte ein: keine Schriften von fremden Servern, keine Skripte von Inhalte-Netzwerken, keine Zählpixel, keine Reichweitenmessung, kein reCAPTCHA. Alle Schriften sind die des jeweiligen Betriebssystems, alle Skripte stehen unmittelbar in den Seiten, alle Symbole liegen auf dem eigenen Server.

Rechtsgrundlage. Für das Speichern und Auslesen der drei Cookies § 25 Abs. 2 Nr. 2 Telekommunikation-Digitale-Dienste-Datenschutz-Gesetz (TDDDG): Sie sind für den vom Nutzer ausdrücklich gewünschten Dienst unbedingt erforderlich, eine Einwilligung ist dafür nicht nötig. Für die anschließende Verarbeitung der darin enthaltenen Daten Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Durchführung des Vertrags) beziehungsweise Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (Sicherheit der Formulare).

Ein Zustimmungsbanner ist deshalb nicht erforderlich — es gibt keine einwilligungspflichtigen Cookies und keine Dienste Dritter in den Seiten.

4. Registrierung, Freigabe und Benutzerkonto

Für ein Konto brauchen wir mindestens Ihre E-Mail-Adresse. Auf manchen Webseiten dieses Angebots fragt die Registrierseite außerdem nach Angaben zu Person, Firma und Anliegen; sie sind weiter unten im Absatz „Zusätzliche Angaben auf der Registrierseite“ beschrieben. Das Konto bleibt bestehen, bis Sie seine Löschung verlangen. Die Einzelheiten und die Rechtsgrundlage:

Was erhoben wird. Das einfache Registrierungsformular hat genau ein Feld: die E-Mail-Adresse. Name, Anschrift, Telefonnummer und Firmenangaben werden dort nicht erhoben. Die erweiterte Registrierseite fragt zusätzlich die Angaben ab, die im Absatz „Zusätzliche Angaben auf der Registrierseite“ stehen; eine Anschrift und eine Telefonnummer gehören auch dort nicht dazu. Die Adresse wird in Kleinbuchstaben umgewandelt und ist zugleich der Benutzername. Nach einer Anschrift fragen wir erst später und nur, wenn Ihr Konto für die kostenpflichtige Nutzung eingerichtet ist: dann als Rechnungsadresse (unten, „Rechnungsadresse und Bestätigung der Kosten“).

Was im Konto gespeichert wird. In der Datenbank stehen je Konto: die E-Mail-Adresse, der Streuwert des Passworts (ein Passwort-Streuwert, englisch „hash“, ist eine Einwegberechnung — aus ihm lässt sich das Passwort nicht zurückrechnen), der Zeitpunkt der Registrierung, der Zeitpunkt der letzten Anmeldung, ob das Konto aktiv ist und welchen Stufen es angehört. Bei der einfachen Registrierung bleiben die Felder für Vor- und Nachnamen leer. Gespeichert wird außerdem, über welche Webseite dieses Angebots Sie sich registriert haben; danach richten sich die Adressen in den Mails an Sie. Was zur Kontogruppe, zum Status und zur Nutzung hinzukommt, steht unten im Absatz „Kontogruppe, Status und Nutzung des Kontos“.

Der Ablauf. Eine Registrierung wird in der Regel nicht sofort wirksam. Es entsteht zunächst ein wartendes, nicht anmeldefähiges Konto. Der Betreiber erhält eine Mail mit der Adresse, dem Zeitpunkt, bei der erweiterten Registrierseite zusätzlich mit den Angaben, die Sie dort gemacht haben, und signierten Verweisen für seine Entscheidung, die sieben Tage gelten. Erst nach seiner Freigabe erzeugt der Server das Passwort und schickt es Ihnen; erst wenn der Mailserver diese Mail angenommen hat, wird das Konto aktiv. Bei einer Ablehnung erhalten Sie eine Absage, und das wartende Konto wird gelöscht — die Adresse kann sich später neu registrieren. Hat der Betreiber die automatische Bestätigung eingeschaltet, entfällt das Warten: Der Server erzeugt das Passwort sofort und schickt es Ihnen; der Betreiber erhält die Mail über Ihre Registrierung trotzdem.

Zwecke. Zugang zum Dienst, Zuordnung der Aufträge und Ergebnisse zum richtigen Konto, Missbrauchsabwehr durch die Freigabe.

Rechtsgrundlage. Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO — Durchführung des Vertrags beziehungsweise vorvertragliche Maßnahmen auf Anfrage der betroffenen Person. Für die Freigabe durch den Betreiber zusätzlich Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse, den Dienst nur bekannten Nutzern zu öffnen).

Speicherdauer: Ihr Konto bleibt bestehen, bis Sie seine Löschung verlangen. Es gibt keine Frist, nach der ein Konto wegen Nichtnutzung von selbst gelöscht wird. Eine formlose Nachricht an die Adresse in Abschnitt 1 genügt; wir löschen dann das Konto. Mit dem Konto werden alle Angaben dazu, seine Aufträge und die Dateien des Kontos auf dem Webserver gelöscht: die Ordner seiner Aufträge im Austauschordner, sein Download-Ordner und seine Entwürfe. Zwei Ausnahmen: Ein Konto, für das Kosten bestätigt und mindestens eine fertige Umwandlung gezählt sind, wird nicht gelöscht, sondern deaktiviert — seine Angaben und Aufträge bleiben als Grundlage der Abrechnung erhalten (Abschnitt 5.6). Und solange ein Auftrag des Kontos noch in Arbeit ist, kann es nicht gelöscht werden. Ein abgelehntes wartendes Konto wird sofort gelöscht. Ein nicht entschiedenes wartendes Konto bleibt bestehen. Registriert sich dieselbe Adresse erneut, wird es ersetzt, sobald es älter als sieben Tage ist; vorher erhält der Besucher den Hinweis, dass die Registrierung bereits geprüft wird. Der Betreiber kann ein wartendes Konto auch ohne Absage löschen.

Die E-Mail-Adresse steht auch in Ordnernamen. Die Ergebnis-Dateien eines Kunden liegen in einem Ordner, der nach seiner E-Mail-Adresse benannt ist; ebenso die Auftragsablage des internen PDF-Dienstes. Das ist für die Auskunft und die Löschung von Bedeutung, weil die Adresse dadurch nicht nur in der Datenbank steht.

Zusätzliche Angaben auf der Registrierseite

Die erweiterte Registrierseite fragt mehr als die E-Mail-Adresse. Die Einzelheiten:

Was erhoben wird. Pflichtangaben sind Vorname, Name und E-Mail-Adresse, außerdem Ihr Anliegen (mindestens ein angekreuzter Punkt, bei „Sonstiges“ mit einem kurzen Text) und, wenn Sie keine Webseite angeben, eine Begründung, wofür Sie den Testzugang möchten. Freiwillig sind Firma, Webseite und Branche. Beide Registrierformulare verlangen eine bewusste Auswahl zur geschätzten Zahl der PDF-Dokumente. Eine konkrete Menge müssen Sie nicht nennen: „eher keine, nur Testinteresse“ und „weiß nicht“ sind ebenfalls gültige Antworten. Mit einem Häkchen bestätigen Sie auf der erweiterten Registrierseite, dass Sie diese Datenschutzerklärung gelesen haben.

Zwecke. Der Betreiber sieht die Angaben jeder Registrierung. Er entscheidet damit über die Freigabe und darüber, in welchem Umfang das Konto den Dienst nutzen kann. Die Angaben zu Firma, Webseite, Branche, Anliegen und Dokumentenzahl helfen ihm einzuschätzen, wofür der Zugang gebraucht wird. Für Werbung Dritter werden die Angaben nicht verwendet.

Wo die Angaben gespeichert werden und wohin sie gehen. Die Angaben werden bei Ihrem Konto in der Datenbank gespeichert, zusammen mit dem Zeitpunkt, zu dem Sie das Häkchen zur Datenschutzerklärung gesetzt haben. Außerdem stehen sie in der Mail an den Betreiber, die bei jeder Registrierung verschickt wird (Versand über den Mail-Dienstleister, Abschnitt 9).

Abruf der angegebenen Webseite. Wenn Sie eine Webseite angeben, ruft unser Server diese Adresse ab, unmittelbar nach dem Absenden der Registrierung, um festzustellen, ob sie erreichbar ist. Er fragt dabei nur nach den Kopfzeilen der Seite; lehnt der fremde Server diese Art der Anfrage ab, fragt er dieselbe Adresse ein zweites Mal auf die gewöhnliche Art an. Leitet die Adresse weiter, folgt er höchstens drei Weiterleitungen und fragt jede dieser Adressen auf dieselbe Weise an. Der Betreiber der abgerufenen Webseite erfährt dabei, was bei jedem Abruf einer Webseite anfällt: die IP-Adresse unseres Servers, den Zeitpunkt, die abgerufene Adresse und die Kennung „ai-docleader-registration-check“, mit der sich der Abruf zu erkennen gibt. Ihr Name, Ihre E-Mail-Adresse und Ihre übrigen Angaben werden dabei nicht übermittelt. Der Abruf sendet und speichert keine Cookies, und der Inhalt der Seite wird nicht gelesen — ausgewertet wird nur, ob und mit welchem Status der Server antwortet. Beim Konto gespeichert wird das Ergebnis: ob die Webseite erreichbar war, der Status der Antwort, die abgerufene Adresse, der Zeitpunkt und ob die Adresse zu einer der bekanntesten Webseiten gehört (dann ist sie vermutlich nicht Ihre eigene). Das Ergebnis steht auch in der Mail an den Betreiber. Ohne angegebene Webseite wird nichts abgerufen.

Rechtsgrundlage. Für Vorname, Name und E-Mail-Adresse Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (vorvertragliche Maßnahmen auf Ihre Anfrage). Für die übrigen Angaben und für den Abruf der angegebenen Webseite Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO: das berechtigte Interesse, Registrierungen prüfen und den Bedarf einschätzen zu können. Firma, Webseite und Branche sind freiwillig. Die Dokumentauswahl ist erforderlich; „eher keine, nur Testinteresse“ und „weiß nicht“ sind ebenfalls zulässig. Ohne Webseite ist die Begründung Pflicht, weil der Betreiber sonst nicht beurteilen kann, wofür der Testzugang gedacht ist.

Speicherdauer. Die Angaben und das Ergebnis des Abrufs bleiben beim Konto gespeichert, solange das Konto besteht, und werden mit ihm gelöscht (oben, „Speicherdauer“). Wird Ihre Registrierung abgelehnt, werden sie zusammen mit dem wartenden Konto sofort gelöscht. Die Mail an den Betreiber enthält Verweise, die sieben Tage gelten; der Betreiber löscht sie aus seinem Postfach, sobald diese Frist abgelaufen ist.

Schutz der Registrierseite vor automatischen Einsendungen

Um die Registrierseite vor automatisierten und missbräuchlichen Einsendungen zu schützen, verarbeiten wir beim Absenden einer Registrierung Ihre IP-Adresse. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO — berechtigtes Interesse, die Registrierung funktionsfähig zu halten und Missbrauch abzuwehren. Die IP-Adresse wird dafür nur vorübergehend verarbeitet; wird eine Registrierung zum Schutz vor Missbrauch abgelehnt, kann sie in das Server-Protokoll geschrieben werden (Abschnitt 2).

Kontogruppe, Status und Nutzung des Kontos

Zu jedem Konto gehört eine Gruppe, die bestimmt, wie viele Dokumente und wie viele Seiten — je Dokument oder insgesamt — Sie umwandeln lassen können, und ein Status. Dazu wird einiges gespeichert, das Sie nicht selbst eingeben. Die Einzelheiten:

Gruppe und Status. Beim Konto stehen die Gruppe und der Status — angefragt, aktiv oder deaktiviert —, jeweils mit dem Zeitpunkt der letzten Änderung. Der Betreiber kann ein Konto in eine andere Gruppe setzen, es deaktivieren und wieder aktivieren. Setzt er ein aktives Konto in eine andere Gruppe, erhalten Sie eine Mail darüber, was Sie nun umwandeln lassen können; über das Deaktivieren geht keine Mail hinaus.

Fertiggestellte Umwandlungen. Für jede fertig umgewandelte Datei wird eine Zeile gespeichert: die Auftragsnummer, der Name Ihrer PDF-Datei, die Zahl der umgewandelten Seiten und der Zeitpunkt. Daraus ergibt sich, wie viele Dokumente und Seiten Ihrer Gruppe verbraucht sind. Die Zeile enthält keinen Dokumentinhalt; sie bleibt bestehen, wenn die Dateien des Auftrags nach 90 Tagen gelöscht werden (Abschnitt 5.6), und wird mit dem Konto gelöscht.

Ihre Rückmeldung nach erreichter Dokumentgrenze. Sind die Dokumente oder Seiten Ihrer Gruppe verbraucht, zeigt die Seite statt des Hochladens ein Formular: wie zufrieden Sie sind, was Ihnen aufgefallen ist, was Ihnen gefallen hat, was wir besser machen können und ob Sie an einer weiteren Zusammenarbeit interessiert sind. Jedes Feld ist freiwillig. Was Sie absenden, wird bei Ihrem Konto gespeichert — mit Zeitpunkt, Ihrer Gruppe und der Webseite, von der aus Sie geschrieben haben — und als Mail an den Betreiber geschickt; Ihre E-Mail-Adresse steht darin und ist als Antwortadresse gesetzt (Versand über den Mail-Dienstleister, Abschnitt 9).

Rechnungsadresse und Bestätigung der Kosten. Nur wenn Ihr Konto in der Gruppe für die kostenpflichtige Nutzung ist, fragt die Seite vor dem ersten Hochladen nach der Rechnungsadresse — Firma (freiwillig), Name, Straße und Hausnummer, Postleitzahl, Ort und Land — und nach Ihrer Bestätigung der Kosten. Gespeichert werden die Adresse, der Zeitpunkt, der bestätigte Preis je Seite, ob er netto zuzüglich Mehrwertsteuer oder einschließlich Mehrwertsteuer gemeint ist, und die Fassung des Kostenhinweises, die Sie gesehen haben.

Falsche Passwörter und Sperre. Beim Konto wird gezählt, wie oft in Folge ein falsches Passwort eingegeben wurde; eine erfolgreiche Anmeldung setzt den Zähler zurück. Nach fünf falschen Passwörtern in Folge wird das Konto gesperrt und der Zeitpunkt der Sperre gespeichert. Die Sperre heben Sie selbst mit einem neuen Passwort auf; auch der Betreiber kann sie aufheben.

Neues Passwort auf Anforderung. Auf der Seite „Neues Passwort anfordern“ genügen die E-Mail-Adresse eines Kontos und die Antwort auf eine einfache Sperrfrage; eine Anmeldung ist dafür nicht nötig. Gibt es zu der Adresse ein aktives Konto, geht eine Mail mit einem neuen Passwort an diese Adresse, und das bisherige Passwort gilt nicht mehr — auch dann, wenn nicht Sie selbst, sondern jemand anderes Ihre Adresse eingetragen hat. Deshalb verschickt der Server höchstens drei neue Passwörter je Konto und Stunde; gezählt wird im Arbeitsspeicher des Webservers.

Bemerkung des Betreibers. Der Betreiber kann zu jedem Konto eine eigene Bemerkung als freien Text speichern. Sie können ihren Inhalt mit Ihrem Auskunftsrecht erfragen (Abschnitt 14).

Ihre Wahl bei den Benachrichtigungen. Ob Sie je fertiger Datei eine Mail oder bei einem Auftrag mit mehreren Dateien nur eine Mail am Schluss möchten, wählen Sie beim Abschicken eines Auftrags; Ihre letzte Wahl wird beim Konto gespeichert und beim nächsten Auftrag vorbelegt.

Wer das sieht. Der Betreiber sieht in seiner Nutzerverwaltung zu jedem Konto beider Webseiten dieses Angebots alles, was in diesem Abschnitt genannt ist: Name, E-Mail-Adresse, die Angaben der Registrierung und das Ergebnis des Abrufs der Webseite, Gruppe, Status und Sperre, die Zeitpunkte von Registrierung, letzter Statusänderung und letzter Anmeldung, die Zahl der fertigen Dokumente und der Aufträge, die Rechnungsadresse mit der Bestätigung der Kosten, Ihre Rückmeldungen und seine Bemerkung. Kein anderer Kunde sieht diese Angaben.

Zwecke. Den Umfang der Nutzung je Konto festlegen und einhalten, das Konto vor dem Erraten des Passworts schützen, aus Ihrer Rückmeldung lernen und, bei kostenpflichtiger Nutzung, abrechnen.

Rechtsgrundlage. Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO für Gruppe, Status, die Zählung der Umwandlungen, das neue Passwort, die Wahl bei den Benachrichtigungen sowie für Rechnungsadresse und Bestätigung der Kosten (Durchführung des Vertrags). Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO für die Sperre nach falschen Passwörtern (Sicherheit des Kontos), für die Bemerkung des Betreibers (Verwaltung der Konten) und für Ihre freiwillige Rückmeldung (Verbesserung des Dienstes).

Speicherdauer. Alle Angaben dieses Absatzes bleiben beim Konto gespeichert, solange das Konto besteht, und werden mit ihm gelöscht (oben, „Speicherdauer“). Der Zähler der neuen Passwörter verfällt nach einer Stunde.

5. Der Auftrag: hochgeladene PDF-Dateien und ihr Inhalt

Das ist der wichtigste Abschnitt: Was Sie hochladen, sehen wir uns vorher nicht an. Deshalb steht hier genau, was mit Ihrer Datei geschieht, wer sie zu sehen bekommt und wann sie gelöscht wird.

Anders als bei einem Kontaktformular wissen wir nicht im Voraus, welche Daten wir bekommen: In einer hochgeladenen PDF-Datei kann alles stehen — Namen, Anschriften, Vertragsangaben, Gutachten. Der Betreiber sieht die Datei nicht vorher. Was nicht hochgeladen werden darf, steht im Überblick am Anfang dieser Erklärung und verbindlich in den Nutzungsbedingungen.

5.1 Was verarbeitet wird

5.2 Zweck und Zweckbindung

Der einzige Zweck ist die von Ihnen beauftragte Umwandlung dieser Datei in eine barrierefreie HTML-Fassung und deren Bereitstellung zum Herunterladen. Die Dokumente werden nicht zu Werbezwecken, nicht zur Profilbildung und nicht zum Training eigener KI-Modelle verwendet. Auch beauftragte Dienstleister verwenden sie nicht zum Training von Modellen (Abschnitt 5.5).

Ein technischer Zwischenspeicher. Damit dieselbe Datei nicht zweimal aufwendig ausgelesen werden muss, bewahrt die Verarbeitung das Auslese-Ergebnis vorübergehend auf.

5.3 Rechtsgrundlage

Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, soweit die Datei Daten des Kunden selbst enthält: die Verarbeitung ist zur Erfüllung des Vertrags erforderlich, den er gerade abgeschlossen hat.

Soweit die Datei Daten Dritter enthält, ist die Lage eine andere: Dann ist nicht der Betreiber, sondern der Kunde der Verantwortliche, und der Betreiber verarbeitet die Daten allein in seinem Auftrag und nach seiner Weisung. Er ist damit Auftragsverarbeiter im Sinne von Art. 4 Nr. 8, Art. 28 DSGVO. Rechtsgrundlage der Verarbeitung ist dann diejenige, auf die sich der Kunde stützt; der Betreiber braucht dafür keine eigene, sondern einen Vertrag nach Art. 28 Abs. 3 DSGVO.

Daraus folgt: Für Kunden, die als Unternehmen, Behörde oder sonstige Stelle Dokumente mit Daten Dritter hochladen, gilt der Anhang zu den Nutzungsbedingungen als Vertrag über Auftragsverarbeitung; er wird mit der Registrierung geschlossen. Er regelt Gegenstand und Dauer, Art und Zweck, Art der Daten und Kreis der Betroffenen, Weisungsbindung, Vertraulichkeit, technische und organisatorische Maßnahmen, den Umgang mit Unterauftragsverarbeitern, Hilfe bei Betroffenenrechten, Meldung von Datenschutzverletzungen, Löschung oder Rückgabe nach Ende des Auftrags sowie Nachweis- und Kontrollrechte.

5.4 Wer die Dateien zu sehen bekommt

5.5 Dienstleister

Soweit erforderlich, setzen wir für die Verarbeitung Dienstleister als Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO ein. Die Inhalte werden ausschließlich zur Durchführung des Auftrags verarbeitet und nicht zum Training von Modellen verwendet.

Art. 13 Abs. 1 lit. e DSGVO lässt es zu, statt einzelner Namen die Kategorie der Empfänger zu nennen; davon machen wir Gebrauch. Kunden, die selbst als Verantwortliche auftreten, erhalten die Angaben im Rahmen des Vertrags nach Abschnitt 5.3 (Art. 28 Abs. 2 DSGVO).

5.6 Wie lange die Dateien gespeichert bleiben

Ihr PDF und das daraus erzeugte HTML werden 90 Tage nach Abschluss des Auftrags gelöscht. Die Angaben über den Auftrag — Ihre E-Mail-Adresse, Zeitpunkt, Seitenzahl, Status und das Verarbeitungsprotokoll — bleiben länger gespeichert: solange Ihr Konto besteht, und bei abgerechneten Aufträgen so lange, wie wir sie für die Buchhaltung aufbewahren müssen. Warum das zwei verschiedene Fristen sind:

Erste Frist — die Dokumente selbst: 90 Tage. Das sind das von Ihnen hochgeladene PDF, die Zwischenstände desselben Inhalts und die daraus erzeugte HTML-Fassung. In ihnen steckt der eigentliche Dokumenttext, und deshalb haben sie das Datenschutz-Gewicht. Rechtsgrundlage der Aufbewahrung bis dahin ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO — Durchführung des Vertrags, damit Sie Ihr Ergebnis noch einmal herunterladen können.

Zweite Frist — die Angaben über den Auftrag: solange das Konto besteht, bei abgerechneten Aufträgen bis zum Ablauf der steuerlichen Aufbewahrungsfristen. E-Mail-Adresse, Zeitpunkt, Umfang, Status und Verarbeitungsprotokoll bleiben in der Datenbank, auch wenn die Dokumente gelöscht sind. Eine eigene Frist haben sie nicht; sie werden mit dem Konto gelöscht (Abschnitt 4, „Speicherdauer“). Bei einem Konto mit kostenpflichtiger Nutzung sind sie zusammen mit der Rechnungsadresse und den Zeilen der fertiggestellten Umwandlungen Grundlage der Abrechnung; ein solches Konto wird deshalb auch auf Ihr Verlangen nicht gelöscht, sondern deaktiviert, sobald Kosten bestätigt und Umwandlungen gezählt sind. Rechtsgrundlage ist hier Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO — rechtliche Verpflichtung — in Verbindung mit § 147 Abgabenordnung und § 257 Handelsgesetzbuch. Für Buchungsbelege beträgt die Frist seit dem 1. Januar 2025 acht Jahre, für Handelsbücher, Inventare und Jahresabschlüsse zehn Jahre, für Handels- und Geschäftsbriefe sechs Jahre; sie beginnt jeweils mit dem Ende des Kalenderjahres, in dem der Beleg entstanden ist. Diese Daten werden während der Frist gesperrt: Sie dienen nur noch der Aufbewahrung, nicht mehr der Bearbeitung.

Eine Löschung auf Ihr Verlangen geht der ersten Frist vor — verlangen Sie die Löschung früher, löschen wir früher, soweit nicht die steuerliche Aufbewahrung entgegensteht.

Wo eine hochgeladene Datei überall liegt, und wie lange:

Entwurfsordner des Webservers
die hochgeladene PDF, solange der Auftrag noch nicht abgeschickt ist — 7 Tage, dann automatisch entfernt
Austauschordner
die PDF und die Auftragsangaben, danach die Ergebnis-HTML und das Protokoll — 90 Tage nach Abschluss des Auftrags
Ihr Download-Ordner
die Ergebnis-HTML — 90 Tage nach Abschluss des Auftrags
Auftragseintrag in der Datenbank
Auftragsangaben ohne Dokumentinhalt — solange das Konto besteht; bei abgerechneten Aufträgen steuerliche Aufbewahrungsfristen, siehe oben
Kopien aus der Verarbeitung
Zwischenstände, die während der Umwandlung entstehen — 90 Tage nach Abschluss des Auftrags

Die Frist gilt für alle Kopien, die im Zuge der Verarbeitung entstehen. Verlangen Sie die Löschung Ihrer Daten vorher, entfernen wir sie auf Ihr Verlangen.

5.7 Was Sie zusichern

Wer eine Datei hochlädt, sichert zu, dass er berechtigt ist, sie verarbeiten zu lassen, und dass sie nichts enthält, was nach den Nutzungsbedingungen ausgeschlossen ist. Enthält sie personenbezogene Daten Dritter, trägt er als Verantwortlicher die Verantwortung für die Rechtsgrundlage dieser Verarbeitung und für die Information der betroffenen Personen. Die verbindliche Fassung dieser Zusicherung steht in den Nutzungsbedingungen.

6. Ergebnisse und Benachrichtigungs-Mails

Sobald eine Datei fertig ist, schicken wir Ihnen eine Mail. Werbung ist nicht dabei. Die Einzelheiten:

Was verarbeitet wird. Ihre E-Mail-Adresse, der Dateiname, die Seitenzahl, die Auftragsnummer und ein Verweis auf die fertige Datei.

Wann. Sobald eine Datei fertig ist, geht eine Mail an Sie. Bei mehreren Dateien sind die Mails durchnummeriert. Haben Sie beim Abschicken eines Auftrags mit mehreren Dateien die Mail je Datei abgewählt, erhalten Sie stattdessen eine Mail am Schluss des Auftrags. Scheitert eine Datei, erhalten Sie eine neutrale Mail ohne Einzelheiten, und der Betreiber eine kurze Meldung. Wird ein Auftrag abgebrochen, geht genau eine Mail.

Rechtsgrundlage. Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO — die Benachrichtigung ist Teil der beauftragten Leistung. Es handelt sich nicht um Werbung; ein Newsletter wird nicht versandt.

Empfänger. Der Versand läuft über den Mailserver des Anbieters Strato (siehe Abschnitt 9).

Speicherdauer. Die Mail selbst liegt nach dem Versand nicht mehr auf dem Server; sie liegt in Ihrem Postfach und, je nach Einstellung beim Mailanbieter, im gesendeten Ordner des Absenders. Der Verweis in der Mail funktioniert nur, solange die Ergebnisdatei besteht — also höchstens 90 Tage nach Abschluss des Auftrags.

7. Kontaktformular

Wenn Sie uns über das Formular schreiben, geht Ihre Nachricht als E-Mail an uns — gespeichert wird sie auf der Webseite nicht. Die Pflichtangaben nach Art. 13 DSGVO:

Verantwortlicher und Kontakt: siehe Abschnitt 1.

Welche Daten erhoben werden. Drei Pflichtfelder:

Dazu zwei Felder, die Sie nicht ausfüllen: ein für Menschen unsichtbares Feld und der signierte Zeitpunkt, zu dem das Formular geöffnet wurde — beides zur Abwehr automatisch versandter Nachrichten, siehe unten.

Zweck. Bearbeitung und Beantwortung Ihrer Anfrage.

Rechtsgrundlage. Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, soweit die Anfrage auf den Abschluss oder die Durchführung eines Vertrags gerichtet ist; im Übrigen Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO — berechtigtes Interesse an der Beantwortung von Anfragen, die an uns gerichtet werden.

Wohin die Nachricht geht. Die Angaben werden nicht in der Datenbank der Webseite gespeichert — die Kontakt-Anwendung führt keine Tabelle. Sie werden ausschließlich als E-Mail an das in Abschnitt 1 genannte Postfach des Betreibers versandt; Ihre Antwortadresse wird dabei als Antwortadresse der Mail gesetzt, damit „Antworten“ im Mailprogramm unmittelbar zu Ihnen führt. Der Versand läuft über den Mailserver von Strato.

Spam-Schutz und die IP-Adresse. Um automatisch versandte Nachrichten abzuwehren, arbeiten drei Vorkehrungen ohne jeden fremden Dienst — kein reCAPTCHA, keine Einbindung Dritter:

Rechtsgrundlage dieser Verarbeitung der IP-Adresse: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO — berechtigtes Interesse, das Formular funktionsfähig zu halten und Missbrauch abzuwehren.

Speicherdauer. Die Nachricht bleibt so lange im Postfach, wie es zur Bearbeitung nötig ist; danach wird sie gelöscht, soweit keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht entgegensteht — bei Anfragen mit geschäftlichem Bezug können sich aus § 257 Handelsgesetzbuch und § 147 Abgabenordnung die in Abschnitt 5.6 genannten Fristen ergeben. Der Stunden-Zähler der IP-Adresse verfällt nach einer Stunde. Die Protokollzeile bleibt 7 Tage (Abschnitt 3).

Pflicht zur Bereitstellung. Die drei Felder sind Pflichtfelder: Ohne sie kann die Anfrage nicht beantwortet werden. Es besteht aber weder eine gesetzliche noch eine vertragliche Pflicht, das Formular zu benutzen — wer keine Daten angeben möchte, kann stattdessen unmittelbar eine E-Mail schreiben.

Push-Nachricht an das Telefon des Betreibers. Nach jeder angenommenen Nachricht schickt der Server eine Meldung an ein Telefon, damit der Betreiber schnell antworten kann. Übertragen wird dabei ausschließlich ein fester Text — „Neue Kontaktanfrage über die Webseite“ — mit dem Titel „PDF Konvertierungen“. Weder Name noch Adresse noch Inhalt der Nachricht werden übertragen; der Dienst erfährt über die absendende Person nichts. Dafür wird ein Push-Dienst eingesetzt; siehe Abschnitt 9. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO — berechtigtes Interesse an einer zügigen Antwort.

8. Protokoll der Verwaltungsoberfläche

Der Betreiber verwaltet den Dienst über zwei Oberflächen. Ändert er etwas in der Verwaltungsoberfläche des Programmgerüsts Django, wird das mitgeschrieben — damit nachvollziehbar bleibt, wer was geändert hat. Protokolliert werden dort Zeitpunkt, handelnde Person und betroffener Eintrag. Auch jeder Handgriff in der Nutzerverwaltung, in der er Konten freigibt, aktiviert, deaktiviert, in Gruppen setzt, entsperrt und löscht, Bemerkungen zu Konten speichert und den Schalter für die automatische Bestätigung umstellt (Abschnitt 4), wird mitgeschrieben: je betroffenem Konto eine Zeile in der Protokolldatei des Webservers. Sie enthält Datum und Uhrzeit, Kontonummer und E-Mail-Adresse des handelnden Administrators, die Art des Handgriffs, Kontonummer und E-Mail-Adresse des betroffenen Kontos und das Ergebnis — ausgeführt, übersprungen mit Grund oder gescheitert; beim Umsetzen in eine neue Gruppe auch, ob die Mail an den Kunden hinausging. Der Wortlaut einer Bemerkung steht nicht darin, nur dass sie geändert wurde. Festgehalten wird außerdem: beim Konto der Zeitpunkt der letzten Änderung von Status und Gruppe; beim Schalter für die automatische Bestätigung, wer ihn zuletzt umgestellt hat und wann; und beim Löschen eines Kontos, das Dateien hatte, eine Zeile in einer Protokolldatei des Servers mit der Kontonummer, ohne E-Mail-Adresse. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO — berechtigtes Interesse an der Nachvollziehbarkeit administrativer Eingriffe.

9. Empfänger und Auftragsverarbeiter

Über die genannten Stellen hinaus werden personenbezogene Daten nicht weitergegeben, nicht verkauft und nicht für Werbung Dritter verwendet. Empfänger sind:

Strato AG, Berlin
Versand aller E-Mails — Zugangsdaten und neue Passwörter, Benachrichtigungen, die Nachricht über eine neue Kontogruppe, Kontaktanfragen, Freigabe-Anfragen, Rückmeldungen nach erreichter Dokumentgrenze — und Weiterleitung der Domain. Sie erhält Absender- und Empfängeradressen, Betreff und Inhalt der Mails; bei der Weiterleitung die Verbindungsdaten.
Spezialisierte Dienstleister für Texterkennung nach Bedarf
Den Namen nennen wir Kunden, die selbst als Verantwortliche auftreten, auf Anfrage und im Rahmen des Vertrags nach Abschnitt 5.3; Art. 13 Abs. 1 lit. e DSGVO lässt die Angabe der Kategorie genügen.

10. Übermittlung in Drittländer

Soweit im Rahmen der Verarbeitung Daten an Empfänger außerhalb der Europäischen Union und des Europäischen Wirtschaftsraums übermittelt werden, geschieht dies auf Grundlage der Garantien nach Art. 44 ff. DSGVO.

11. Speicherdauer im Überblick

Hochgeladene PDF-Datei
90 Tage nach Abschluss des Auftrags
Erzeugte HTML-Fassung
90 Tage nach Abschluss des Auftrags
Nicht abgeschickter Entwurf mit hochgeladener PDF
7 Tage
Auftragsdaten (E-Mail-Adresse, Zeitpunkt, Seitenzahl, Status, Verarbeitungsprotokoll)
solange das Konto besteht; bei abgerechneten Aufträgen — das Konto wird dann nicht gelöscht, sondern deaktiviert — steuerliche Aufbewahrungsfristen: Buchungsbelege acht Jahre, Handelsbücher und Jahresabschlüsse zehn Jahre, Handels- und Geschäftsbriefe sechs Jahre; jeweils ab Ende des Kalenderjahres der Entstehung
Server-Protokoll
7 Tage
Konto (E-Mail-Adresse, Passwort-Streuwert, Zeitpunkte)
bis Sie die Löschung verlangen — keine automatische Löschung bei Nichtnutzung
Wartendes Konto nach Ablehnung
wird sofort gelöscht
Kontogruppe, Status, Zähler falscher Passwörter, Sperre, Bemerkung des Betreibers, Wahl bei den Benachrichtigungen, Webseite der Registrierung
solange das Konto besteht
Zeilen der fertiggestellten Umwandlungen (Auftragsnummer, Dateiname, Seitenzahl, Zeitpunkt)
solange das Konto besteht — auch nachdem die Dateien des Auftrags gelöscht sind
Rechnungsadresse und Bestätigung der Kosten
solange das Konto besteht; ein Konto mit bestätigten Kosten und gezählten Umwandlungen wird nicht gelöscht, sondern deaktiviert
Rückmeldung nach erreichter Dokumentgrenze beim Konto
solange das Konto besteht
Angaben der erweiterten Registrierseite beim Konto (Vorname, Name, Firma, Webseite, Branche, Anliegen, Begründung, geschätzte Zahl der Dokumente, Zeitpunkt des Häkchens zur Datenschutzerklärung)
solange das Konto besteht; bei einer Ablehnung der Registrierung sofort gelöscht
Ergebnis des Abrufs der angegebenen Webseite beim Konto (erreichbar oder nicht, Status der Antwort, abgerufene Adresse, Zeitpunkt)
solange das Konto besteht; bei einer Ablehnung der Registrierung sofort gelöscht
Mail über eine Registrierung im Postfach des Betreibers (mit den Angaben der erweiterten Registrierseite und dem Ergebnis des Abrufs der angegebenen Webseite)
7 Tage — so lange gelten die Verweise der Mail
Kopien aus der Verarbeitung
90 Tage nach Abschluss des Auftrags
Stunden-Zähler der IP-Adresse beim Kontaktformular
1 Stunde, im Arbeitsspeicher
IP-Adresse beim Schutz der Registrierseite
nur vorübergehend; nach einer abgelehnten Registrierung wie das Server-Protokoll
Stunden-Zähler der neuen Passwörter je Konto
1 Stunde, im Arbeitsspeicher
Nachricht aus dem Kontaktformular (im Postfach)
bis zur Erledigung, danach gesetzliche Fristen
Sitzungs-Cookie
2 Wochen
Formular-Cookie
1 Jahr
Sprach-Cookie (nach einer Sprachwahl)
1 Jahr
Meldungs-Cookie
bis die Meldung angezeigt ist, sonst bis zum Schließen des Browsers

12. Pflicht zur Bereitstellung der Daten

Sie müssen uns nichts geben — ohne die Angaben geht nur der jeweilige Vorgang nicht.

Die Angabe der E-Mail-Adresse ist für die Registrierung erforderlich; ohne sie kann kein Konto angelegt und kein Auftrag zugeordnet werden. Beide Registrierformulare verlangen außerdem eine bewusste Dokumentauswahl; „eher keine, nur Testinteresse“ und „weiß nicht“ sind gültig. Auf der erweiterten Registrierseite sind Vorname, Name, das Anliegen und, wenn keine Webseite angegeben wird, eine Begründung erforderlich; Firma, Webseite und Branche sind freiwillig. Wer eine Webseite angibt, löst damit ihren Abruf durch unseren Server aus (Abschnitt 4); wer das nicht möchte, lässt das Feld leer und trägt die Begründung ein. Die hochgeladene Datei ist der Gegenstand des Auftrags; ohne sie gibt es keine Leistung. Die Rechnungsadresse und die Bestätigung der Kosten sind nur für die kostenpflichtige Nutzung erforderlich; ohne sie bleibt das Hochladen in dieser Gruppe gesperrt. Die Rückmeldung nach erreichter Dokumentgrenze ist freiwillig. Die drei Felder des Kontaktformulars sind erforderlich, um eine Anfrage beantworten zu können.

Eine gesetzliche oder vertragliche Pflicht, diese Daten bereitzustellen, besteht nicht; es steht jeder Person frei, den Dienst nicht zu nutzen. Die Folge einer Nichtbereitstellung ist allein, dass der jeweilige Vorgang nicht möglich ist.

13. Keine automatisierte Entscheidungsfindung, keine Folgenabschätzung

Über Sie wird hier nichts automatisch entschieden, und eine Datenschutz-Folgenabschätzung ist nicht nötig. Warum:

Keine automatisierte Entscheidungsfindung. Eine automatisierte Entscheidungsfindung einschließlich Profiling im Sinne von Art. 22 Abs. 1 und 4 DSGVO findet nicht statt. Es werden keine Entscheidungen getroffen, die gegenüber einer Person rechtliche Wirkung entfalten oder sie in ähnlicher Weise erheblich beeinträchtigen.

Zur Klarstellung, weil der Dienst KI-Modelle einsetzt: Diese Modelle lesen Dokumente, nicht Personen. Sie erkennen Text, Layout, Tabellen, Formeln und Bilder und bewerten keine Menschen. Auch die Freigabe einer Registrierung ist keine solche Entscheidung: Entweder trifft sie der Betreiber selbst, von Hand — oder er hat die automatische Bestätigung eingeschaltet, dann wird jede Registrierung freigegeben, ohne dass Ihre Angaben dafür ausgewertet werden. Der Abruf der angegebenen Webseite entscheidet nichts; sein Ergebnis ist ein Hinweis für den Betreiber.

Keine Datenschutz-Folgenabschätzung. Eine Folgenabschätzung nach Art. 35 DSGVO ist durchzuführen, wenn eine Verarbeitung voraussichtlich ein hohes Risiko für die Rechte und Freiheiten natürlicher Personen zur Folge hat — typischerweise bei besonderen Kategorien personenbezogener Daten (Art. 9 DSGVO), bei Daten über Straftaten (Art. 10 DSGVO), bei umfangreicher systematischer Überwachung oder bei Bewertung von Personen. Keiner dieser Fälle liegt hier vor: Der Dienst ist nach den Nutzungsbedingungen auf veröffentlichte Werke und eigene Unternehmensdokumente beschränkt; Personal-, Patienten- und Mandantenakten, Gesundheitsdaten, sonstige besonders schützenswerte personenbezogene Daten (Art. 9 DSGVO) und alles einer Schweigepflicht Unterliegende sind ausgeschlossen. Es findet keine Überwachung und keine Bewertung von Personen statt. Damit entfällt zugleich die zweite Bestellungspflicht für einen Datenschutzbeauftragten nach § 38 Abs. 1 Satz 2 BDSG (Abschnitt 2).

Ändert sich der Anwendungsbereich, ist diese Bewertung neu vorzunehmen.

14. Ihre Rechte

Sie können jederzeit erfahren, was wir über Sie gespeichert haben, es berichtigen oder löschen lassen. Im Einzelnen haben Sie uns gegenüber die folgenden Rechte:

Auskunft (Art. 15 DSGVO)
ob und welche Daten wir verarbeiten, zu welchen Zwecken, an welche Empfänger, für wie lange, und eine Kopie dieser Daten
Berichtigung (Art. 16 DSGVO)
unrichtige Daten berichtigen, unvollständige vervollständigen zu lassen
Löschung (Art. 17 DSGVO)
Löschung zu verlangen, sobald die Daten für den Zweck nicht mehr nötig sind oder die Verarbeitung unzulässig war; Grenzen bilden die steuerlichen Aufbewahrungspflichten aus Abschnitt 5.6
Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DSGVO)
statt einer Löschung, etwa solange die Richtigkeit der Daten geprüft wird
Datenübertragbarkeit (Art. 20 DSGVO)
die Daten, die Sie uns bereitgestellt haben, in einem gängigen, maschinenlesbaren Format zu erhalten oder an einen anderen Verantwortlichen übermitteln zu lassen, soweit die Verarbeitung auf Einwilligung oder Vertrag beruht und automatisiert erfolgt
Widerspruch (Art. 21 DSGVO)
gegen Verarbeitungen, die auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO beruhen — in dieser Erklärung: Server-Protokoll, Spam-Schutz des Kontaktformulars und der Registrierseite, Push-Meldung, Freigabeverfahren, Abruf der angegebenen Webseite, Sperre nach falschen Passwörtern, Bemerkung des Betreibers, Rückmeldung, Verwaltungsprotokoll —, aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben. Wir verarbeiten die Daten dann nicht mehr, es sei denn, wir können zwingende schutzwürdige Gründe nachweisen, die Ihre Interessen überwiegen.
Widerruf einer Einwilligung (Art. 7 Abs. 3 DSGVO)
soweit eine Verarbeitung auf einer Einwilligung beruht, können Sie diese jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Nach derzeitigem Stand stützt sich keine der beschriebenen Verarbeitungen auf eine Einwilligung.

Zur Ausübung genügt eine formlose Nachricht an die in Abschnitt 1 genannte Adresse.

Ein Hinweis, der zur Ehrlichkeit gehört: Betrifft Ihre Anfrage Daten, die in einem von einem Kunden hochgeladenen Dokument stehen, ist für diese Daten der Kunde der Verantwortliche, in dessen Auftrag wir sie verarbeiten. Wir dürfen sie dann nicht selbst herausgeben oder löschen, sondern leiten Ihr Anliegen unverzüglich an ihn weiter und unterstützen ihn bei der Erfüllung (Art. 28 Abs. 3 lit. e DSGVO). Wenden Sie sich in diesem Fall bitte unmittelbar an die Stelle, die das Dokument hat verarbeiten lassen.

15. Beschwerderecht bei einer Aufsichtsbehörde

Wenn Sie meinen, wir gingen mit Ihren Daten falsch um, können Sie sich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde beschweren — kostenlos und ohne Anwalt. Unbeschadet anderer Rechtsbehelfe haben Sie nach Art. 77 DSGVO das Recht, sich bei einer Aufsichtsbehörde zu beschweren, insbesondere in dem Mitgliedstaat Ihres Aufenthaltsorts, Ihres Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes.

Für den Sitz des Verantwortlichen (Karlsruhe, Baden-Württemberg) zuständig ist:

Der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Baden-Württemberg
Heilbronner Straße 35
70191 Stuttgart
Postanschrift: Postfach 10 29 32, 70025 Stuttgart
Telefon
0711 615541-0
E-Mail
poststelle@lfdi.bwl.de
Internet
www.baden-wuerttemberg.datenschutz.de

16. Sicherheit der Verarbeitung

Wir schützen die Daten mit den üblichen technischen Mitteln. Was heute gilt:

17. Änderungen dieser Erklärung

Diese Erklärung gilt in der jeweils auf der Webseite veröffentlichten Fassung. Sie wird angepasst, sobald sich die beschriebenen Verarbeitungen ändern — insbesondere, wenn ein weitere Dienstleister eingebunden oder bestehende aus Abschnitt 5.5 abgeschaltet wird.

Stand: 05.10.2026